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Simo in Merzig, ein Drehtag in der Fischverarbeitung mit Foto und Cinema parallel

Insight · 27. Mai 2026

Simo in Merzig, ein Drehtag in der Fischverarbeitung mit Foto und Cinema parallel

Heute war ein Drehtag bei der Simo Fishprocessing GmbH und Co. KG in Merzig, geplant von Anfang an als parallele Fotoproduktion und Cinema Videofootage. Beide Content Typen waren Teil des Auftrags, beide sollten an einem einzigen Tag entstehen, und genau aus diesem Grund war die gesamte Vorbereitung darauf ausgelegt, jedes Set in der Hochreinheitsumgebung doppelt zu nutzen. Hochwertige Werbefotos, cineastisch ausgeleuchtet, mit klarer Bildsprache für die neue Simo Website, dazu Cinema Bewegtbild aus identischer Lichtsetzung für das Headervideo der Startseite. Wenn man in einem fischverarbeitenden Betrieb mit einem solchen Aufwand das Licht einmal sauber gesetzt hat, dann macht man das nicht ein zweites Mal. Also läuft Foto und Cinema in einer gemeinsamen Choreografie, Set für Set, und aus jedem gebauten Aufbau entstehen zwei Content Parts für die neue Website.

Warum Simo ein eigener Drehtag wert ist

Simo aus Merzig ist kein gewöhnlicher Verarbeiter. Das Unternehmen ist ein Familienunternehmen in dritter Generation, hat 50 Jahre Erfahrung in der Fischverarbeitung und positioniert sich klar als Spezialist für kundenindividuelle Fischprodukte für Lebensmittelindustrie und Food Service. Das Spektrum reicht von Roh und Artisan Cut über Geräuchert, Heißgeräuchert und Gegart bis zu Burger, Tatar, Chunks, Sushi Kit, Thunfisch und Portionen gegart, mit eigenen IQF Frostungs und Trocknungsverfahren, eigenem Engineering und IFS Higher Level Zertifizierung. Die Nachhaltigkeitsachse läuft über MSC, ASC und BIO Siegel, eigene Photovoltaik und CO2 neutrale Prozessenergie. Das ist also kein Standard Produktionsumfeld, sondern ein technisch und organisatorisch sehr ausgereifter Betrieb.

Genau diese Tiefe wollten wir filmisch und fotografisch festhalten. Nicht in einer Hochglanzkulisse, sondern direkt vor Ort, dort wo die Anlagentechnik nach neuesten Standards arbeitet, wo integrierte Prozesse den Takt vorgeben und wo das Engineering Wissen in jeder Maschine steckt.

Parallelproduktion, der entscheidende Hebel

Foto und Cinema an einem Tag parallel laufen zu lassen klingt zunächst banal, ist es im Set Alltag aber nicht. Eine cineastische Lichtsetzung für ein Foto braucht den gleichen Aufwand wie für ein Bewegtbild. Wenn man diesen Aufwand einmal gefahren hat, ist es Verschwendung, ihn an einem zweiten Termin neu aufzubauen. Also haben wir uns intern verständigt, jeden Setpunkt doppelt zu nutzen. Erst Foto, dann nahtlos in den Cinema Mode, mit Bewegung statt Standbild, aber identisch geblockter Lichtsetzung.

Heraus kommt ein doppeltes Asset Set für die neue Simo Website. Die Fotos liefern High End Stills für Produktteaser, Hero Sektionen, Themen Banner und Social Tiles. Das Video wird das Headervideo der Startseite, das die acht heute realisierten Motive in einer dichten Sequenz zeigt. Beide Bildwelten gehen aus derselben Setarbeit hervor und sprechen darum dieselbe Sprache.

Komodo auf Ronin, 40 FPS für die Smoothness

Eingesetzt wurde das mobile Komodo Rig auf einem Ronin Stabilisator. Diese Kombination ist eine unserer beliebtesten Werkzeuglinien für Industrieumgebungen, weil sie kompakt ist, ruhige Bewegungen erlaubt und gleichzeitig in der Bildqualität auf Cinema Niveau läuft. Für die extra weichen Bewegungen haben wir gleichzeitig auf 40 FPS gedreht. Eine leicht erhöhte Frame Rate, die in der Postproduktion eine sehr saubere Smoothness ergibt, ohne in die völlige Slow Motion Anmutung abzugleiten. Genau dieser Mittelweg zwischen Echtzeit und Cinematic Flow ist es, der den Unterschied zwischen einem Werbevideo und einem cineastisch atmenden Headervideo ausmacht.

Live Kontrolle bei der Fotoproduktion und Cinema Videofootage in der Simo Fishprocessing in Merzig, Lilliput Studio Monitor und Laptop zeigen die laufende Kamera durch die Glasscheibe der Hochreinheitszone
Live Kontrolle an Monitor und Laptop, parallel sichtbar was die Kamera in der Hochreinheitszone fängt.

Hochreinheitsumgebung statt Industrie Halle

Wir bei imagefilme.com sind es ja gewohnt, in Industrieumgebungen zu drehen, von der Drahtseilproduktion bis zur Stahlbaustelle. Heute war die Aufgabe eine andere. Wir mussten die Produktion in einer Hochreinheitsumgebung stemmen. In einem fischverarbeitenden Betrieb gelten Hygieneregeln, die weit über das hinausgehen, was eine klassische Industriehalle verlangt. Jeder Quadratzentimeter ist kontrolliert, jedes Werkzeug, jede Person, jede Bewegung folgt einem Hygiene Protokoll. Wer hier Keime einschleust, verliert nicht nur einen Drehtag, sondern gefährdet eine ganze Produktionscharge.

Als erfahrenes Produktionsteam haben wir uns auf diese Bedingungen vorbereitet. Haarhauben, Mundschutz, einmal Schürze, desinfizierte Gummistiefel, Equipment, das vor dem Betreten der Zone gereinigt und dann erst durchgereicht wurde. Möglichst keine Keime in einen solchen Sicherheitsbereich zu schleusen ist nicht ein netter Zusatz, sondern Standard. Und es ist auch eine Frage des Respekts gegenüber dem Gastgeber, dessen IFS Higher Level Zertifizierung von genau diesen Kleinigkeiten getragen wird.

Acht Motive an einem Tag

Acht Motive haben wir heute geschafft, jedes davon mit eigenem Lichtaufbau, eigenem Bildlayout, eigener Choreografie. Die Liste der besuchten Stationen liest sich wie ein kleiner Werksrundgang.

Wir waren bei den spezialisierten Frostungsanlagen, in denen Simo seine IQF Verfahren fährt. Wir waren am riesigen Räucherofen, der mit seinen Hallen großen Wagen und seinen warmen rotem Innenlicht eine cineastische Eigenwelt schafft. Wir waren an einer Fischburger Sägemaschine, mit der die Burger Formate in ihre exakte Geometrie gebracht werden. Wir waren an einer Fischburger Tiefziehmaschine, in der die Burger ihre Form und Stabilität bekommen. Und wir waren an einem Kontrollröntgen Gerät, das die fertigen Produkte auf Fremdkörper prüft und damit der letzte Sicherheitscheck der Linie ist. Hinzu kamen weitere Stationen, die zusammen mit den Hauptmotiven die Bandbreite der Produktion in einer Sequenz zeigen.

Drehtag bei Simo in Merzig, Räucherofen mit hängenden Fischprodukten unter warmem Innenlicht, Mitarbeiterin in Hygieneausstattung am Wagen, Komodo Rig auf Ronin im Vordergrund
Der Räucherofen bei Simo, eines der visuell stärksten Motive des Tages, Komodo auf Ronin direkt im Geschehen.

Der Räucherofen, der heimliche Star

Wenn man den Räucherofen einmal von innen gesehen hat, versteht man, warum dieses Motiv für die Website Erzählung der heimliche Star ist. Die hängenden oder gewagten Fischprodukte, das tief liegende warme Licht im Innenraum, der Dampf, die ruhige Bewegung der Mitarbeitenden in Schutzausrüstung, das ergibt ein Bildgefüge, das man in keiner Werbeküche fertig bauen könnte. Hier ist es echt. Und genau diese Echtheit ist es, die für eine Marke wie Simo am Ende den Unterschied macht.

Drehrhythmus an einem dichten Nachmittag

Acht Motive in einem Drehtag, parallel Foto und Cinema, in einer Hochreinheitsumgebung, das verlangt einen sehr klar getakteten Drehrhythmus. Wir haben in kurzen Slots gearbeitet, am Set jeweils erst die fotografische Komposition gebaut, dann das Licht für Stills final gesetzt, das Foto gezogen, dann ohne Lichtwechsel in die Cinema Spur gewechselt, Bewegung definiert und die nächste Sequenz gefahren. Zwischen den Motiven wurde Equipment desinfiziert, auf das ständig anfallende Bodenwasser in der Hochreinheitszone Rücksicht genommen und der laufende Betrieb nicht unterbrochen. Sobald die Produktion vor der Linse weiterlief, hielten wir uns zurück, ließen die Mitarbeitenden ihre Takte fahren und filmten die echten Arbeitsschritte statt einer inszenierten Choreografie.

Im Nachgang Studio Produktfotos

Damit der Content für die neue Website wirklich rund wird, schließen wir den heutigen Tag morgen im Studio an. Verschiedenste Simo Produkte werden dort in einem kontrollierten Setup nochmals fotografiert, damit die Website ihre Hero Bildwelt ergänzen kann, ohne die Hygiene und Logistik einer dritten Werks Session. Diese Mischung aus Werksaufnahmen und Studio Produktfotos ist genau die Aufstellung, die für eine moderne Industrie Website das beste Verhältnis aus Authentizität und gestalterischer Präzision liefert.

Headervideo plus Asset Set für die neue Simo Website

Das Headervideo der neuen Simo Website wird die acht Motive in einer dichten Sequenz vereinen. Dazu kommen die Stills aus dem heutigen Drehtag, die Produktfotos aus dem morgigen Studiotag und das gesamte Footage Material als Reserve für Content Parts, die im Verlauf der Website Entwicklung entstehen. Für künftige Besucher der Website entsteht damit ein klarer Gesamtblick auf die Produktion in Merzig, vom Frostungsbereich über den Räucherofen bis zur Kontrollröntgen Linie. Wer die Marke Simo neu kennenlernt, sieht in wenigen Sekunden, warum dieser Standort in der europäischen Fischverarbeitung eine eigene Liga spielt.

Warum dieser Tag exemplarisch ist

Drehtage wie dieser zeigen, warum es sich lohnt, Foto und Video nicht als zwei getrennte Disziplinen zu denken. Wer beides aus einer Hand bekommt, beides auf demselben Lichtkonzept fährt und beide Spuren in der Postproduktion in einer gemeinsamen Color Pipeline durchzieht, hat am Ende ein konsistentes Asset Set für eine ganze Website, eine Kampagne oder ein komplettes Markenjahr. Genau diese Aufstellung bieten wir bei imagefilme.com Standorten in der Industrie, in der Lebensmittel und Pharmaproduktion, in Premium Marken und im qualitätsorientierten Mittelstand. Eine vergleichbare Disziplin haben wir zuletzt etwa in einem Industrieimagefilm aus Kirkel und in einem Fleischerei Imagefilm mit Frische Erzählung realisiert.

Wenn Sie selbst eine ähnliche Aufgabe planen, einen Website Relaunch mit Headervideo, parallele Fotoproduktion in einer Hygiene oder Reinraumumgebung, oder ein doppeltes Asset Set für Marketing und Vertrieb, dann sprechen Sie uns an. Wir bringen das Team, das Equipment und die Erfahrung, die diese Produktionen verlangen, und wir bringen sie an einen Drehtag.

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