FAQ · Imagefilm Wissen
Imagefilm beauftragen, was beim Auftrag wirklich passiert
Einen Imagefilm zu beauftragen ist für die meisten Unternehmen kein Routinekauf. Anders als bei einer Sales Software oder einem Mietwagen weiß man am Anfang oft nicht, was man genau bekommt, was es kosten wird und ob am Ende ein Film steht, der die Marke wirklich vorwärts bringt. Diese Unsicherheit ist normal und legitim. Diese Page erklärt, was bei einem Auftrag bei imagefilme.com konkret passiert, wie wir den Prozess transparent halten und woran Sie merken, dass Sie beim richtigen Studio gelandet sind.
Der typische Ablauf einer Auftragsvergabe
Ein Imagefilm Auftrag entsteht bei uns in vier sauber getrennten Schritten. Jeder Schritt hat einen klaren Zweck, eine klare Lieferung und einen klaren Übergang in den nächsten.
Schritt eins, Erstgespräch. Sie schicken eine Anfrage über das Formular oder rufen direkt an. Wir vereinbaren ein erstes Gespräch von dreißig bis sechzig Minuten. Dort klären wir, was Sie bewegen wollen, in welcher Größenordnung und mit welchem Timing. Bereits hier merken wir, ob das Projekt zu uns passt und ob wir zu Ihnen passen. Beides muss stimmen.
Schritt zwei, Briefing und Begehung. Bei Projekten im Saarland und im Umkreis kommen wir gerne vor Ort zur Briefing Begehung. In dreißig Minuten Anfahrt ist jeder Punkt im Saarland erreichbar. Vor Ort sehen wir Drehlocations, schätzen den Aufwand realistisch ein, sprechen mit dem Marketing und der Geschäftsführung, manchmal auch mit Mitarbeitern, die später vor der Kamera stehen sollen. Aus dieser Begehung entsteht ein präzises Angebot, das wir aus der Ferne nicht in dieser Qualität liefern könnten.
Schritt drei, Festpreisangebot mit Preisgarantie. Jedes Angebot von imagefilme.com ist ein Festpreis. Was kalkuliert wird, gilt. Keine versteckten Nachforderungen, keine unklaren Pauschalen. Die einzelnen Positionen sind transparent ausgewiesen: Konzept, Drehtage, Postproduktion, Voiceover, Lieferformate. Wir sehen das nicht als Mut, sondern als Pflicht. Wer den Aufwand kennt, kann ihn kalkulieren.
Schritt vier, Auftragsbestätigung und Zahlungsvereinbarung. Nach Ihrer Zusage halten wir die Eckdaten in einer schriftlichen Auftragsbestätigung fest. Erst danach beginnt die eigentliche Produktion. Die Zahlungsstruktur klären wir individuell und projektbezogen, dazu gleich mehr.
Zahlung, Anzahlung und Risikoaversion
Wir arbeiten nicht mit einem starren Zahlungsschema, weil nicht jedes Projekt zum gleichen Schema passt. In der Realität gibt es drei wiederkehrende Muster.
Bei kleineren Produktionen mit ein bis zwei Drehtagen ist eine hundertprozentige Zahlung erst nach dem ersten Rohschnitt möglich. Das nimmt dem Kunden jedes finanzielle Risiko und ist gleichzeitig unser stärkstes Vertrauenssignal. Wir liefern erst, dann wird bezahlt. Diese Variante eignet sich vor allem für Erstkunden, die unsere Arbeit noch nicht aus eigener Erfahrung kennen.
Bei größeren Produktionen über mehrere Drehtage empfiehlt sich eine Staffelung. Üblich sind drei oder vier Zahlungstermine, gebunden an Meilensteine wie Konzept Freigabe, Drehbeginn, Rohschnitt und finale Lieferung. Die genauen Prozentsätze legen wir gemeinsam fest.
Bei Vorlaufkosten wie angemieteten Locations oder engagierten Schauspielern brauchen wir eine Anzahlung vor Drehbeginn, weil diese Kosten bei uns als Auftragnehmer vorgelagert anfallen. Das ist Branchenstandard und nicht verhandelbar.
In allen drei Mustern gilt der Leitsatz: die Zahlstruktur muss zum Kunden passen, nicht umgekehrt. Wer sich mit einer Vorauszahlung unwohl fühlt, sollte sie nicht eingehen. Wer Vertrauen hat, profitiert von Konditionen, die andere Studios nicht anbieten.
Was wir vom Kunden brauchen
Eine starre Briefing Checkliste haben wir bewusst nicht. Die meisten Studios schicken zwanzig Punkte an einen Kunden, der dann fünfzehn davon mit “weiß ich nicht” beantwortet. Das hilft niemandem. Was wir wirklich brauchen, sind vier Dinge.
Den Verwendungszweck des Films. Wofür wird er eingesetzt: Website, Vertrieb, Social Media, Messe, Recruiting, Pitch beim Investor. Davon hängt fast alles ab, von der Länge bis zur Bildsprache.
Die Drehort Präferenz. Werkshalle, Studio, Außenaufnahme, mehrere Locations, im Saarland oder bundesweit oder international. Daraus ergeben sich Drehtage und Logistik.
Den Budgetrahmen. Nicht der finale Preis, sondern der Korridor, in dem wir uns bewegen sollen. Wer das Budget vorgibt, bekommt eine passgenaue Lösung. Wer Preise abfragt, bekommt Standardware.
Das Timing. Wann soll der Film fertig sein, gibt es feste Deadlines wie eine Messe, ein Produktlaunch, ein Geschäftsbericht. Daraus ergibt sich der Produktionsplan rückwärts.
Alles weitere ergibt sich. CI und Branding werden ohnehin korrekt eingehalten. Zielgruppendefinition und Botschaft können sich im Konzeptprozess noch entwickeln, das ist normal und sogar erwünscht.
Warum man auf Erfahrung setzen sollte
Spezialisten benötigen aufgrund ihrer Erfahrung im engeren Sinne keine Checklisten. Sie haben tausende Projekte hinter sich, kennen die Muster, sehen schon nach den ersten Minuten eines Briefings, wo der kritische Punkt liegt. Bei imagefilme.com basiert diese Erfahrung auf 26 Jahren Praxis von Inhaber Timo Rende und einer Werkstatt voller produzierter Filme aus Automotive, Pharma, Hotel, Banking, Industrie, Software und Mittelstand.
Diese Erfahrung übersetzt sich in präzisen Output. Wer den Filmemacher Budget vorgibt statt nach Pauschalpreisen zu fragen, bekommt aus jedem Euro mehr Wirkung. Das ist nicht Sparen im Sinne von Abstrichen, sondern Punktualisierung der Ressourcen.
Die Kollaboration über das Vision Board
Sobald der Auftrag steht, bekommen Sie Zugang zu unserem Vision Board. Das ist unser digitales Klienten Cockpit, in dem Sie während der gesamten Produktion sehen, woran wir gerade arbeiten. Korrekturschleifen, Materialfreigaben, Schnittstände werden dort transparent abgebildet. Sie können kommentieren, Wünsche äußern, Logos hochladen, CI Vorgaben hinterlegen.
Andere Filmemacher graben sich nach Auftragsbestätigung in ihre Höhle ein und melden sich erst zur Präsentation des fertigen Films. Bei uns sind Sie während der gesamten Produktion eingebunden. Diese Transparenz ist mit ein Grund, warum neunzig Prozent unserer Mittelstandskunden zu Stammkunden werden.
Was nach der Lieferung passiert
Nach Freigabe des finalen Masters liefern wir die vereinbarten Formate. Der Hauptfilm ist immer im Angebot enthalten. Cut Downs für Social Media, vertikale 9 zu 16 Varianten, Kürzungen für TV Spots oder Pre Roll werden separat kalkuliert nach Schnittzeit, wenn sie nicht von Anfang an im Angebot stehen.
Das Rohmaterial bleibt grundsätzlich bei imagefilme.com im Archiv. Zwei Gründe: erstens DSGVO und sichere Verwahrung, zweitens können wir aus dem Rohmaterial später neue Versionen produzieren, ohne neu drehen zu müssen. Falls Sie Rohmaterial separat lizensieren möchten, ist das gegen Gebühr möglich, wobei Einsatzzweck und Einsatzdauer in die Preisgestaltung einfließen.
Häufige Fragen
Wie schnell bekomme ich ein Angebot
Nach dem Erstgespräch in der Regel innerhalb von einer Woche. Bei sehr klaren Anfragen oft schon nach zwei bis drei Tagen. Bei komplexen Projekten mit mehreren Locations oder Werksbegehung kann es bis zu zwei Wochen dauern, weil wir dann erst vor Ort waren.
Bekomme ich vorab ein erstes Konzept
In der Regel ja, in Form eines Grobkonzepts. Das ist eine kreative Skizze, die zeigt, in welche Richtung wir denken. Detaillierte Feinkonzepte mit Drehbuch und Storyboard entstehen erst nach Auftragsvergabe, weil diese Arbeit als Position im Angebot ausgewiesen ist und zu den festen Bestandteilen der Produktion gehört.
Kann ich vor Ort vorbeikommen
Sehr gerne. Unser Hauptsitz ist in Ensdorf, zwischen Saarlouis und Saarbrücken. Briefing Termine bei Ihnen vor Ort sind im Saarland und Umfeld in unter dreißig Minuten machbar. Bundesweit organisieren wir Termine nach Absprache. Eine erste Begehung vor Ort kostet bei regionalen Anfragen nichts.
Gibt es eine Mindestauftragsgröße
Wir haben keine harte Mindestgröße, aber wir produzieren ausschließlich im Cinema Standard. Das bedeutet einen Sockel an Aufwand für Equipment, Crew und Postproduktion, der sich nicht beliebig nach unten skalieren lässt. Ein guter Imagefilm beginnt rund um zehntausend Euro, ein Imagevideo manchmal etwas darunter. Wer mit einem deutlich kleineren Budget rechnet, ist bei einer Smartphone Produktion oder einem freien Filmstudenten besser aufgehoben.
Was passiert, wenn ich mit dem ersten Schnitt unzufrieden bin
Eine Korrekturschleife mit bis zu zehn Änderungen am Schnitt ist im Angebot enthalten und über das Vision Board transparent abgebildet. Nach diesen zehn Änderungen ist der Film auch fertig, das ist Teil unseres treffsicheren Kostenmodells. Wir kalkulieren Drehtage und Postproduktionszeiten so präzise, dass diese eine Schleife in der Regel ausreicht. Was darüber hinausgeht, kostet zusätzlich, wird aber vorher klar kommuniziert.
Wie funktioniert das Auftragsverhältnis bei internationalen Produktionen
imagefilme.com hat Auslandsproduktionen in Südafrika für Becker Mining, in Thailand für Wundrwatch und in Italien für Rotho Babydesign realisiert. In allen drei Fällen war imagefilme.com einziger Vertragspartner und hat die komplette Logistik organisiert: Permits, Equipment Transport per Carnet ATA, lokale Service Producer, Crew Reise, Versicherung. Sie bekommen einen Ansprechpartner statt fünf, das macht internationale Produktionen sicher und planbar.
Wer den nächsten Schritt machen will, startet mit einer Angebotsanfrage. Im ersten Telefonat klären wir innerhalb von dreißig Minuten, ob unser Studio und Ihr Projekt zusammenpassen, und wenn ja, wie es weitergeht.